Fünf Frauen, eigenwillig und eigenständig, haben rund zehn Jahre im Farbchäuer Artemisia bei Alma Räz zusammen gearbeitet, gemalt und gezeichnet.
Alle haben ein Handwerk erlernt, das ihnen ermöglicht ihre eigenen Weltbilder darzustellen und abzubilden mit ihrer persönlichen Handschrift.
Diese fünf lebensfreudigen Frauen mieten die Alte Schmiede, um als Standortbestimmung eine gemeinsame Ausstellung zu präsentieren: Terry Jenzer setzt Verborgenes energiegeladen und spontan um. Gretel Zürcher bleibt Romantikerin und eine bunte Erzählerin. Karin Marti beherrscht formale Ästhetik in einem grenzenlosen Raster. Das Werk von Nadja Métraux ist geprägt von zuverlässiger und gefühlsvoller Feinfühligkeit. Susanne Wälchli die Erdverbundene, die Bodenständige bewegt sich im himmelnahen Raum zwischen Realität und Traum.
Gemeinsamkeiten und Gegensätze begegnen sich. Eine spannende Ausstellung ausserhalb des Programms der Alten Schmiede, jedoch zum Konzept passend.
Martin Ed. Gerber