
Der schöpferische, von Idealen begleitete Prozess, prägte das Leben von Herbert Jutzi als Innenarchitekt, Maler, Freizeitkoch und Menschen.
Schon 1956, während der Buchdruckerlehre, entstand das erste Bild: Aus der Technik der Schwarzkunst schöpfte Herbert Jutzi die Phantasie der künstlerischen Anwendungen.
Wunschziele vor Augen, von Rosemarie begleitet und mit dem Bewusstsein, dass harte Arbeit, ja Beharrlichkeit zum Glück führt, eröffnete er 1965, nach mehrjähriger Ausbildung, als Innenarchitekt an der Gerechtigkeitsgasse ein eigenes Geschäft.
Hier lernte ich Ihn 1970 kennen: Ein Konstrukteur, konstruktiv, geradlinig, kreativ, mit dem Bewusstsein, dass im Kosmos die Lösung liegt.
1970 war auch das Jahr, wo sein Bezug zu Südfrankreich intensiv wurde. Ob Akt, Landschaft oder Architektur, stets war Herbert Jutzi die Stimmung wichtig, der melodiöse Moment, das ewig Statische, das Bleibende. Südfrankreich intensivierte seine Liebe zu Stunden, wo die Sonne im Zenith steht, wo Licht die Farbe ersetzt, wo Monochromes die Ruhe in buntes Leben bringt und Erinnerungen versteinern lässt.
Mit Herbert Jutzi eröffnen Ursula und Urs Neuenschwander im Altersheim Hofmatt die erste Aktivität im Rahmen „25 Jahre Hofmatt“. Die Auswahl aus dem künstlerischen Schaffen von Herbert Jutzi während fünfzig Jahren mit Bildern aus dem Depot und Bildern, die er nie zum Verkauf frei gab, zeigt, dass Kreativität Lebensinhalt sein kann.