Austellung
HERBERT JUTZI

Ausstellungsorte:
Altersheim Hofmatt, Üttligen
Alte Schmiede, Üttligen

Vernissagen:

Samstag, den 12. Januar 2008
15 bis 17 Uhr im Altersheim Hofmatt mit der Steelband Pancillus
17 bis 19 Uhr in der Alten Schmiede


Öffnungszeiten:
Freitag: 16 bis 20 Uhr
Samstag: 14 bis 17 Uhr
Sonntag: 10 bis 17 Uhr

WERKSCHAU IN DER HOFMATT (1956 BIS 2005)
Der schöpferische, von Idealen begleitete Prozess, prägte das Leben von Herbert Jutzi als Innenarchitekt, Maler, Freizeitkoch und Menschen.
Schon 1956, während der Buchdruckerlehre, entstand das erste Bild: Aus der Technik der Schwarzkunst schöpfte Herbert Jutzi die Phantasie der künstlerischen Anwendungen.
Wunschziele vor Augen, von Rosemarie begleitet und mit dem Bewusstsein, dass harte Arbeit, ja Beharrlichkeit zum Glück führt, eröffnete er 1965, nach mehrjähriger Ausbildung, als Innenarchitekt an der Gerechtigkeitsgasse ein eigenes Geschäft.
Hier lernte ich Ihn 1970 kennen: Ein Konstrukteur, konstruktiv, geradlinig, kreativ, mit dem Bewusstsein, dass im Kosmos die Lösung liegt.
1970 war auch das Jahr, wo sein Bezug zu Südfrankreich intensiv wurde. Ob Akt, Landschaft oder Architektur, stets war Herbert Jutzi die Stimmung wichtig, der melodiöse Moment, das ewig Statische, das Bleibende. Südfrankreich intensivierte seine Liebe zu Stunden, wo die Sonne im Zenith steht, wo Licht die Farbe ersetzt, wo Monochromes die Ruhe in buntes Leben bringt und Erinnerungen versteinern lässt.
Mit Herbert Jutzi eröffnen Ursula und Urs Neuenschwander im Altersheim Hofmatt die erste Aktivität im Rahmen „25 Jahre Hofmatt“. Die Auswahl aus dem künstlerischen Schaffen von Herbert Jutzi während fünfzig Jahren mit Bildern aus dem Depot und Bildern, die er nie zum Verkauf frei gab, zeigt, dass Kreativität Lebensinhalt sein kann.
ARBEITEN DER LETZTEN ZWEI JAHRE IN DER „ALTEN SCHMIEDE“ (2006 und 2007)
Mit dem Austritt aus der Firma Jutzi-Thomet im Jahre 2000 begann für Herbert Jutzi ein neuer Lebensabschnitt mit einer Pause im künstlerischen Schaffen und der Loslösung von der Vergangenheit. Im August 2005 beteiligte er sich an der Ausstellung „Objekte der Begierde“ in der „Alten Schmiede“. Eine Thematik die Ursula Neuenschwander aus Berlin importierte und die mich zur Herausgabe einer Kollektion von Texten zum Tabu-Thema Begierde bewog. Neben drei erotischen Collagen entstanden im Atelier von Herbert Jutzi drei räumliche Kastenbilder zwischen Illusion und optischer Täuschung. Für Konstrukteur Jutzi begann damit das abstrahierende Spiel mit neuen Dimensionen, ein Aufbruch in die räumliche Welt, wo zweidimensionale Bilder höchstens noch „pliziert“ als Kulisse dienen und Spiegel die Realität verformen. Die letzten zwei Jahre wurden geprägt vom Umgang mit Räumlichkeit, konzentrierter schöpferischer Kraft und ästhetischem Perfektionismus.
Die Ausstellung in der „Alten Schmiede“ zum siebzigsten Geburtstag von Herbert Jutzi zeigt, dass Schaffenskraft keine Grenzen kennt und Alter nicht in Jahren messbar ist.

Verlag Alte Schmiede, 3043 CH-Üttligen
Die Räumlichkeiten der Alten Schmiede (Werkstatt, Veranda)
sind mietbar für Sitzungen und festliche Anlässe (Tel: 031/829 36 71)