Ausstellung
MARLIS HUBER

KERAMIK UND BILDER

6. bis 21. MÄRZ  2004


Seit 1. März 1995 arbeitet Marlis Huber im Schopf der „Alten Schmiede“ in Üttligen. Marlis Huber liebt grosse Worte oder überschwengliche Würdigungen ihres Schaffens nicht. Meine Kunstbesprechungen sollen jedoch dem Publikum die Möglichkeit und den Anreiz geben, sich selbst über die künstlerische Leistung und die davon ausgelösten Empfindungen eine Meinung zu bilden, und eigene kreative Prozesse zu entfalten. Seit fünfundzwanzig Jahren formt Marlis Huber aus Ton eigenständige Formen, welche von Epigoninnen oder Epigonen kaum kopiert werden. Ihr Ziel sind keine Manifeste, eher kleine Botschaften.
Marlis Huber hat vor einigen Jahren den Weg zum Zweidimensionalen wieder entdeckt. Ihre Bilder führen zu einem Ergebnis, das erlaubt, die Aussage von John Rubin (1853) zu verstehen: „Die edelste Kunst ist die genaue Vereinigung des abstrakten Wertes mit dem nachahmenden Vermögen von Formen und Farben“. Die Bescheidenheit und die Liebe zum Schlichten führen Marlis Huber sowohl in der Malerei wie im figürlichen Gestalten zu einer Linearität, zu Ideogrammen, die ihre Eigenwilligkeit und Eigenständigkeit dokumentieren
Martin Ed. Gerber