Ausstellung
THEKLA ANDEREGG-LOEB BILDER
MARIANNE ZWAHLEN KERAMIK
GRETA WALTER KERAMIK
18. Oktober bis 2. November 2003
Weiblichkeit, Natürlichkeit, das Verbalisieren von Gefühlen, das Arbeiten im Spannungsfeld von Entstehen und Vergehen aber auch das Ordnen des Chaos verbindet die drei Ausstellenden. Dabei ist der Weg wichtig, das Ergebnis prozessorientiert und von ästhetischen Vorstellungen geprägt.
Thekla Anderegg-Loeb liebt die Herausforderung spontane und sinnliche Empfindungen einzufangen, zu verarbeiten und malerisch umzusetzen. Harmonie, Formalismus, Dynamik und Ausdauer bestimmen das Resultat. Ihre Vorliebe für Feuer und Luft im Spannungsfeld von Erde und Wasser bestimmen den Themenkreis.
Marianne Zwahlen liebt Nähe und Distanz. Sie versucht mit formbarem Ton die harmonische Mitte, geprägt von Zärtlichkeit und Kraft, von Umarmung und Erdrücktwerden, zu finden. Künstlerische Tätigkeit ist für sie ein experimenteller Reifeprozess im Umfeld von Handwerk und Traumwelt.
Die Arbeitsweise von Greta Walter ist spontanes und gefühlsbetontes Formen in Ton. Das Material zwingt sie zu akzeptieren, dass nicht Alles bestimmbar ist und trotz Erdverbundenheit entstehen dadurch schwebende, grazile und fragile Formen.
Texte: Martin Ed. Gerber